2)Büro-Beziehungen

Der KussWie kommt es zu Büro-Beziehungen?

Es liegt auf der Hand: Wahrscheinlich reden Sie auf der Arbeit mehr mit anderen Menschen als mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin. Manchmal sind Sie im Büro enger auf Tuchfühlung als zu Hause in den eigenen vier Wänden mit Ihrer Ehefrau oder dem Ehemann. Man arbeitet vielleicht intensiv im gleichen Projekt zusammen, trifft sich mehrmals täglich oder sitzt gar Schreibtisch an Schreibtisch und Tür an Tür. Da ist man schnell über das rein Dienstliche hinaus.

Man schaut sich in die Augen, berührt sich vielleicht sogar, spürt den Atem, ja man riecht sich sogar. So eine enge Arbeitsatmosphäre lässt auch schnell alle Hemmungen und Schranken fallen. Da geht einem leicht das „Lust auf ein Bier nach der Arbeit?“ über die Lippen. Schnell hat man sich zum Essen verabredet, trifft sich im Kino, in der Bar oder zum Tanzen. Oder man tauscht Privates aus, fragt nach, um mehr über seinen Arbeitskollegen, die Kollegin oder den Chef zu erfahren. Man kennt seine Kollegen oder Kolleginnen und braucht keine hemmenden Schranken mehr zu überwinden.

Wie schwer fällt es einem doch, jemanden anzusprechen, der einem völlig fremd ist. Die Worte bleiben einem wie ein Kloß im Hals stecken. Wir reißen zwar den Mund weit auf, der Sabber läuft uns an den Mundwinkeln herunter – aber zu mehr kommen wir nicht mehr. In der Regel sind wir doch sprachlos. Das alles passiert uns am Arbeitsplatz nicht.

So ist es absolut nicht verwunderlich, wenn sich im Büro oder auf der Arbeit – im Kaufhaus, Supermarkt, an der Wursttheke, in der Behörde, am Fließband und so weiter Beziehungen anbahnen..

Unterschätzen Sie nicht die Gefahr

Aber Vorsicht!

Denn Amouren im Büro werden nicht gerne gesehen, vor allem nicht von den obersten Bossen. Sie mögen zwar Ihren Lebenspartner gefunden haben, aber in der Regel verlieren Sie Ihren Arbeitsplatz. Das müssen Sie wissen, denn Firmenleitungen gehen davon aus, dass Liebschaften bei der Arbeit das Klima und die Motivation samt Arbeitsergebnis beeinträchtigen.

Einerseits sind die beiden Verliebten mit sich selbst zu sehr beschäftigt, als dass sie sich auf den Job gut konzentrieren könnten. Die Wenigsten finden hier eine saubere Trennung, mit der sie beidem gerecht werden.

Dazu kommt viel Gerede hinter dem Rücken der Betroffenen. Wenn eine Beziehung so eng quasi auf dem Silbertablett gelebt wird, dass acht bis neun Stunden am Tag alle Kolleginnen und Kollegen das hautnah mitbekommen, darf man sich über derbe Scherze nicht wundern.

Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie sich richtig verhalten und was Sie dabei bedenken sollten, wenn sich Mitarbeiter in Vorgesetzte verlieben.

 

Das eBook + Hoerbuch zu diesem Thema>>>Details – Inhaltsangabe – Leseprobe- Shop